Krieg in der Ukraine - unser Engagement

Hilfsangebote in der Schweiz

Bereits drei Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine. Viele in der Schweiz möchten diesen Menschen in Not helfen.  

Gesundheit

Kurzinformationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit der sexuellen Gesundheit Schweiz. Es stehen Flyer in den Sprachen Ukrainisch und Russisch sowie Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.

Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ: Informationsmaterial für mutmasslich Betroffen von Menschenhandel, neu auch in ukrainisch und russisch. E-Mail für Bestellungen und Kontakt.

Ukrainisch- und russischsprachige Gottesdienste 

Merkblatt: Geistliche / seelsorgliche Begleitung von ukrainischen Geflüchteten durch reformierte Gemeinden - Möglichkeiten und Grenzen
Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, EKS, April 2022

Ukrainisch-Orthodoxe Gemeinde Bern
Treffpunkt jeweils in den Räumlichkeiten
der Kirchgemeinde Gümligen
Dorfstrasse 76, 3073 Gümligen

Ukrainisch-katholischer Gottesdienst (Kommentar aus der ukrainisch-katholischen Gemeinschaft, Bern)
Jeden Sonntag, 12.00 Uhr, mit gemeinsamen Mittagessen
Dreifaltigkeitskirche Bern
Taubenstrasse 4
3011 Bern


Russisch-Orthodoxe Kirche
der Heiligen Dreifaltigkeit
Antonierkirche (auch: Antoniterkirche)
Postgasse 62
3011 Bern


Religionslandkarte Kanton Bern

Kirchgemeinden

Friedensveranstaltungen

  • Offener Treff für Geflüchtete der Kirchgemeinde Heiliggeist Bern
    jeden Donnerstag, 14.30 bis 17 Uhr, im Bürenpark, Bürenstrasse 8, 3007 Bern
  • Treffpunkt im Quartier - Fokus Ukraine der Kirchgemeinde Bern-Paulus
    Dienstags von 14 bis 16 Uhr im Kirchgemeindehaus Paulus, Flyer
  • Bolligen
    Treffen für Ukrainerinnen und Ukrainer, Freiwillige und Gastfamilien
  • Burgdorf
    Hilfreiche Tipps
  • Zentrum5 | Integrationszentrum für Migrantinnen und Migranten
    Ein Projekt der AKiB, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Region Bern. Das Z5 ist ein offenes Haus für MigrantInnen und weitere interessierte Personen, selbstorganisierte Gruppen, Vereine und Institutionen, Flyer
  • Ukraine-Engagement: Interessiert an einem Erfahrungsaustausch?
    Sie engagieren sich in Ihrer Gemeinde für geflüchtete Familien mit Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine? Die gesamtkirchlichen Dienste der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn vernetzen interessierte Kirchgemeinden nach Bedarf und helfen, ein (über-)regionales Netzwerk aufzubauen. Eine Möglichkeit könnte sein, einzelnen ukrainischen Jugendlichen aus verschiedenen Gemeinden in der Region regelmässige Treffen in einem Kirchgemeindehaus zu ermöglichen. Die Kirchgemeinden sind eingeladen, ihre Ideen und Erfahrungen mitzuteilen, damit diese weitergegeben oder nach Bedarf Onlinetreffen organisiert werden können.
    Kontakt

Bund / Kantone / Hilfswerke

Materialien 

Der Ernst Klett Sprachen Verlag stellt über dessen neue Ukraine-Website kostenlose Materialien und ein umfangreiches Angebot für den Spracherwerb für alle Bildungsinstitutionen und Altersgruppen bereit. So unter anderem den Kostenlosen Erste-Hilfe-Wortschatz  «Willkommen bei uns». Die gedruckte Ausgabe wird im Verlauf des Monats April erscheinen.

Ebenfalls steht neu Linie 1 Schweiz Einstiegskurs ein Glossar in Ukrainisch und Russisch zur Verfügung, das ebenfalls heruntergeladen werden kann


Wie können Kinder unterstützt werden in dieser Zeit?

Materialien aus den Kirchgemeinden

Broschüre «Krieg und Frieden: Mit Kindern über diese Themen sprechen»
Die Kirchgemeinde Aarwangen bietet mit der Broschüre ein Hilfsmittel an, wie die Themen Krieg und Frieden mit Kindern aufgenommen werden können. In der Broschüre sind verschiedene Gebete und Bastel-Anleitungen für Friedenstauben aufgeführt sowie Links zu Kindernachrichten. 

Weiterführende Informationen

Kirchgemeinden sind gebeten, die Fachstelle Migration (E-Mail) der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn über die abgegebenen Angebote an die Schweizerische Flüchtlingshilfe zu informieren und mitzuteilen, wie viele Plätze mit welchem Betreuungsangebot angeboten wurden. Damit werden Unterbringungen optimal unterstützt. Herzlichen Dank!

In der Medienmitteilung des Bundesrates nicht erwähnt, aber aufgrund der Beantwortung einer Journalistenfrage durch die Bundesrätin geklärt, ist die Frage der Sonderabgabe (Einziehung sämtlicher nicht höchstpersönlicher Vermögenswerte wie insbesondere Bargeld bis zu einer Höhe von 15'000 Franken zur Deckung der Verfahrens- und Unterstützungskosten). Diese Sonderabgabe kommt bei Schutzsuchenden aus der Ukraine – anders als bei allen anderen Asylsuchenden – nicht zum Tragen. Schutzsuchende aus der Ukraine müssen Bargeld bei einer Unterbringung in einem Bundesasylzentrum zwar abgeben, aber nur zwecks sicherer Verwahrung zu ihren Gunsten.

Besondere Beachtung schenken sollte man aber dem Hinweis der Bundesrätin, dass Geflüchtete, die bereits einen Schutzstatus in einem anderen Schengenland bekommen haben, in der Schweiz keinen Schutzstatus S mehr erhalten können. Es muss von der Vermutung ausgegangen werden, dass das andere Schengenländer ähnlich handhaben werden. Das bedeutet, dass jemand, der jetzt in der Schweiz einen Schutzstatus beantragt, dies voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt z.B. in Deutschland nicht mehr wird tun können.

Das Informationsblatt des European Council on Refugees and Exiles ECRE zu Praxis und Massnahmen der verschiedenen europäischen Ländern mit Links zu weiteren Informationen wird jede Woche (freitags) aktualisiert, die neuste Version des «document» findet sich jeweils auf dieser Seite: Information Sheet: Access to Territory, Asylum Procedures and Reception Conditions for Ukrainian Nationals in European Countries | European Council on Refugees and Exiles (ECRE)

Geflüchtete, die sicher sind, in der Schweiz bleiben und nicht in ein anderes Land weiterreisen zu wollen, sollen sich ab Samstag, 12. März so rasch wie möglich registrieren lassen. Sie sind dann krankenversichert, können ab sofort arbeiten und bekommen bei Bedarf Asylsozialhilfe (niedrigerer Ansatz als für Einheimische). Die Reisefreiheit im Schengenraum bleibt vollumfänglich erhalten. Wer noch andere Anknüpfungspunkte in Europa hat und in Erwägung zieht, längerfristigen Schutz nicht in der Schweiz, sondern in einem anderen Land zu suchen, ist gut beraten, diese Frage vor einer Registrierung in der Schweiz abschliessend zu klären.