Corona - Unterstützung für Kirchgemeinden

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn unterstützen die staatlichen Behörden in deren Anstrengungen zur Beendigung der Pandemie. Die behördlich verordneten Schutzmassnahmen erachten wir grundsätzlich als sinnvoll und zielführend. Wo dies nicht der Fall ist, suchen wir das Gespräch mit den Behörden. Unsere Landeskirche hält sich an die Vorgaben von Bund und Kantonen. Zugleich weiss sie um die unterschiedlichen Haltungen ihrer Mitglieder gegenüber staatlichen Empfehlungen. Den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn ist es ein Anliegen, dass Gottesdienste gefeiert werden, die wenn immer möglich allen Interessierten offen stehen (EKS-Schutzkonzepte). Der Synodalrat dankt den Kirchgemeinden herzlich für das grosses Engagement bei der Umsetzung kreativer Lösungen.

Der Bundesrat hat verschärfte Massnahmen beschlossen, die ab Montag, 20. Dezember 2021, gültig sind. Für die Kirchgemeinden bedeutet dies insbesondere das Folgende:

  • Die Sonderregelungen für Gottesdienste resp. Beerdigungen bis zu 50 Personen bleiben im Grundsatz unverändert bestehen, insbesondere besteht weiterhin keine Zertifikatspflicht. Bei Aufführungen von Chören oder Gesangsensembles in Innenräumen gilt gemäss Auskunft des BAG Folgendes: Aufführungen haben generell mit Gesichtsmaske zu erfolgen. Ausgenommen davon sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die ohne Gesichtsmaske auftreten dürfen. Angesichts der Regelung, dass bei Gottesdiensten bis 50 Personen (wobei alle Aufführenden mitzuzählen sind) die Anwendung des Zertifikats nicht zulässig ist, ist auch für alle Aufführenden – seien es Laien oder Professionelle – kein Zertifikat erforderlich.
    Es gilt hier zu betonen, dass es empfehlenswert ist, die Möglichkeit nur zurückhaltend einzusetzen und bei allfälligen Chorauftritten eine sehr vorsichtige Praxis anzuwenden sowie weitergehende Schutzmassnahmen umzusetzen (grosse Distanz zur Gemeinde u.a.m.)

  • Der Zugang zu grösseren Gottesdiensten und Beerdigungen (ab 50 Personen) ist bei Personen ab 16 Jahren stärker als bisher eingeschränkt: Diese müssen über ein Impf- oder Genesungszertifikat verfügen. Ein Testzertifikat reicht somit nicht mehr aus. Gerne erinnern wir angesichts dieser Verschärfung an unsere Empfehlung, in der Weihnachtszeit sowohl Gottesdienste mit als auch ohne Zertifikatspflicht durchzuführen. Es gilt eine Maskentragpflicht, ausser es würde zusätzlich ein Testzertifikat verlangt werden. In Bezug auf Chöre und Gesangsensembles gilt eine analoge Regelung: Es besteht für sie eine 2G-Pflicht (Ausnahme: professionelle Künstler/innen: 3G), und würde der Zugang zusätzlich mit einem Testzertifikat beschränkt, könnte die Maskentragpflicht aufgehoben werden.

  • Die verschärften Massnahmen des Bundes betreffen auch weitere kirchliche Veranstaltungen in Innenräumen, da auch sie der neuen 2G-Regelung unterstellt sind. Die bisherigen Sonderregelungen für legislative Veranstaltungen werden aber beibehalten.

  • Als «Basismassnahme» hat der Bundesrat des Weitern eine Homeoffice-Pflicht eingeführt. Wie in früheren Fällen gilt sie dort, wo das Homeoffice aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist.

Die Pandemielage ist dynamisch und erfordert beständige Anpassungen. Sämtliche für Kirchgemeinden relevanten Hinweise werden hier laufend aktualisiert.

Weiterführende Informationen (BAG)




Alte Hilfestellung vom 26. Juni 2021 (gültig bis am 12. August 2021)