Diakonie-Praktikum

«Sit Dir öppert oder näht Ihr Lohn» (Madame Demeuron)
Zum Verständnis von Arbeit aus kirchlich-diakonischer Perspektive

Nach dem Bachelor absolvieren Theologiestudierende ein Praktikum in einer Kirchgemeinde. Im Rahmen dieses Praktikums findet eine Diakoniewoche zum Thema «Arbeit» statt. Thematisch setzen sich die Studierenden mit Themen wie Erwerbsarbeit und Care-Arbeit, Arbeitsverlust, Arbeitslosigkeit und soziale Sicherung, Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, Wert der Arbeit in unsere Gesellschaft etc. auseinander. Im Zentrum steht dabei die Frage, wo und wie Kirche in der Thematik aktiv ist, resp. aktiv werden könnte. Der Einbezug von Sozialdiakoninnen und Sozialdiakonen ist fester Bestandteil der Woche.

Die Woche wird zusammen mit der Dozentur für Diakoniewissenschaften vom Bereich Sozial-Diakonie gestaltet. Sie ist für alle Studierenden, die sich zur Pfarrerin, zum Pfarrer ausbilden lassen, obligatorisch.

Ansprechperson aus dem Bereich ist Helena Durtschi Sager.

Vikariatswoche «Solidarische Kirche»

Im Rahmen des Lernvikariates absolvieren angehende Pfarrpersonen eine Diakoniewoche zum Thema «solidarische Kirche». Das Lernvikariat ist die Weiterführung des Masterstudiengangs Theologie. Hier sollen die Lernvikarinnen und -vikare die grundlegenden Kenntnisse, Einsichten und Fertigkeiten ausbilden, die sie zur selbständigen Führung eines Pfarramtes brauchen. Sozialdiakonie gehört zu den zentralen pfarramtlichen Handlungsfeldern. In dieser Woche lernen Vikarinnen und Vikare ausgewählte Handlungsfelder und diakonische Orte  kennen. Im Zentrum der Woche stehen Begegnungen mit Menschen, welche die diakonische Kirche unterschiedlich gestalten, erfahren und wahrnehmen. Die Vikarinnen und Vikare erhalten Einblick in verschiedene Lebenswelten, Milieus und Subkulturen und gehen der Frage nach, wo Kirche sich vernetzen und in unserer individualisierten Gesellschaft positionieren kann.

Die Woche wird vom Bereich Sozial-Diakonie im Auftrag der KOPTA gestaltet. Ansprechperson ist Helena Durtschi Sager.