2016

Präsidienkonferenzen Oktober 2016

Die Konferenzen 2016 widmeten sich dem Thema «Die Kirchgemeinde als Arbeitgeberin». Kirchgemeinden sind notwendigerweise auch Orte, an denen Menschen von Berufs wegen tätig sind. Als Mitarbeitende nehmen die Aufgaben wahr, welche die zeitlichen und/oder fachlichen Möglichkeiten von Ehrenamtlichen und Freiwilligen übersteigen. Als vorgesetzte Behörde ist der Kirchgemeinderat verantwortlich für deren Anstellung, Begleitung und Führung. Die Präsidienkonferenzen 2016 nahmen dieses Thema auf, um aufzuzeigen, wie die Kirchgemeinden in dieser wichtigen und zunehmend herausfordernden Rolle gezielt unterstützt werden können.

Präsentation Präsidienkonferenz 2016 (PDF)

Die Kirche als Arbeitgeberin ­­– Bericht aus den Präsidienkonferenzen 2016 (PDF)

Pfarrkonferenzen 2016

Von Ende Mai bis Mitte Juni fanden im gesamten Kirchengebiet insgesamt sechs Pfarrkonferenzen statt. Thema war der Übergang der Anstellungsverhältnisse der Pfarrpersonen vom Staat zur Kirche. Die übergeordnete Frage dabei: Welches Pfarramt dient dem Auftrag der Kirche? Die Frage stellt sich nicht nur organisatorisch, sondern vielmehr auch durch die Situation der Veränderung der Gesellschaft, auf welche der Pfarrberuf reagiert. Aus diesem Grund lag das Thema der diesjährigen Konferenzen auf der Hand: «Berner Kirche in der Transformation». Dem Synodalrat war und ist es wichtig, den bevorstehenden Prozess im Gespräch mit allen Betroffenen zu gestalten. Die Pfarrkonferenzen sollten den Pfarrpersonen die Gelegenheit bieten, ihre Fragen zu den bevorstehenden Veränderungen direkt an den Synodalrat zu richten.

Downloads
Broschüre «Berner Kirche in der Transformation - Ekklesiologische Überlegungen»
Auswertung Pfarrkonferenzen
Fragenkatalog / Statistik der Fragen an den Pfarrkonferenzen

Katechetik-Konferenzen 2016

«Vom (Selbst-)Verständnis einer Katechetin, eines Katecheten» war das Hauptthema der Katechetik-Konferenzen 2016. Rahel Voirol, Dozentin RefModula, an der Konferenz in Bern und Pia Moser, Bereichsleiterin Katechetik, an der Konferenz in Spiez umrissen biblisch-theologische Grundlagen und heutige Herausforderungen des katechetischen Amtes:

  • Religiöse Bildung braucht eine Verankerung in der persönlichen und in der gemeinschaftlichen Erfahrung.
  • Religiöse Bildung soll lebensdienlich sein.
  • Religiöse Bildung braucht die Verbindung mit dem Alltag.
  • Tradition hat auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Religionsgemeinschaft und auf die Zugehörigkeit ihrer Mitglieder.
  • Sehr kurz zusammengefasst geht es bei Jesus um eine inklusive, ganzheitliche, zur Mündigkeit führende und elementarisierende Pädagogik.
  • Aus den neutestamentlichen Texten kann keine Hierarchie von Ämtern abgeleitet werden. Alle Gaben sollen gemeinsam mit anderen Fähigkeiten und Begabungen im Dienst der Gemeinde stehen und es geht immer um den einen Auftrag Jesu, nämlich um die Verkündigung des Evangeliums in Reden und Wirken.
  • Es ist Aufgabe der Katechetinnen und Katecheten heute, ihre Arbeit im Dienste der Gesamtgemeinde in fruchtbarer Zusammenarbeit mit und in gegenseitig hilfreicher Abgrenzung von den anderen Ämtern zu gestalten.

Die teilnehmenden Katechetinnen und Katecheten erarbeiteten in der Folge in Gruppen ihr eigenes berufliches Selbstverständnis aufgrund des Beauftragungsgelübdes.

 

 

2015

Gemeinsame Konferenzen 2015 im Zeichen des Visionsprozesses

Im August und September 2015 fanden zum zweiten Mal nach 2012 gemeinsame Konferenzen aller Berufsgruppen und der Kirchgemeindepräsidien statt. Die Wahl des Hauptthemas «Kirche 21 – gemeinsam Zukunft gestalten» steht im Zeichen des Visionsprozesses «Kirche 21», der von 2015 bis 2017 dauert.

Weiterführender Link
Kirche 21 im Internet