10 Sätze zum multireligiösen Zusammenleben

Die drei Berner Landeskirchen haben 2015 den Prospekt «10 Sätze zum Zusammenleben in der multireligiösen Gesellschaft» herausgegeben. Darin nehmen sie Stellung für die Religionsfreiheit und friedliche, lebensdienliche Religionen und gegen Menschenrechtsverletzungen, Extremismus und Gewalt im Namen von Religionen. Der Prospekt wurde vom Arbeitskreis Religion Migration erarbeitet. Er kann auf Deutsch, Französisch, Rätoromanisch, Englisch und Italienisch bestellt werden. Prospekt bestellen

Standpunkt zur Diskriminierung christlicher und weiterer religiöser Minderheiten

Der Synodalrat hat 2015 einen Standpunkt herausgegeben mit dem Titel „Menschenrecht Religionsfreiheit. Diskriminierung christlicher und weiterer religiöser Minderheiten.“ Darin werden die verschiedenen Formen und Ursachen von Diskriminierung, Bedrohung und Gewalt gegen religiöse Minderheiten weltweit analysiert. Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn rufen die Gemeinden und Kirchenmitglieder zu tatkräftiger Solidarität mit bedrohten christlichen Glaubensgeschwistern und anderen religiösen Minderheiten im In- und Ausland auf. Den Standpunkt gibt es auf Deutsch und Französisch.

Standpunkt zu Begegnung und Dialog der Religionen

Mit der Broschüre «Begegnung und Dialog der Religionen» legen die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn 2010 als erste Landeskirche der Schweiz eine umfassende Standortbestimmung für den interreligiösen Dialog vor. Darin werden die Beziehungen zum Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus theologisch aufgearbeitet. Zudem werden mögliche Themen in diesen Beziehungen wie Mission, Konversion, gemeinsames Feiern und Beten sowie das Vermieten von Räumen erörtert und praktische Tipps gegeben. Die Broschüre gibt es auf Deutsch und Französisch.

Überlegungen zum Zusammenleben der Religionen

2006 gab die Fachstelle Migration die Broschüre «Der Dialog des Lebens. Überlegungen zum Zusammenleben der Religionen» heraus. Ausgehend von konkreten Erfahrungen geht es in der Broschüre um Feststellungen, Haltungen, Foren und Handlungsvorschläge für das multireligiöse Zusammenleben und den interreligiösen Dialog. Die Broschüre gibt es auf Deutsch und Französisch.

Ängste, die wir nicht mehr haben

2009 gab die ökumenische Arbeitsgruppe "Treffpunkt Religion Migration" die Broschüre «Ängste, die wir nicht mehr haben» heraus. Sie wirft einen Blick zurück auf mittlerweile überwundene Schwierigkeiten beim religiösen Zusammenleben. Behandelt werden die Fallbeispiele der Heilsarmee und der Römisch-Katholiken. Die Beispiele machen deutlich, dass damals gegenüber neuen Religionsgemeinschaften ähnliche Vorbehalte und Ängste bestanden wie heute.

Bauprojekte anderer Religionen und Konfessionen

An einem Hearing im Oktober 2007 wurden Minarett-Bauprojekte in Wangen und Langenthal sowie Bauabsichten der serbisch-orthodoxen Kirche in Belp mit Vertretern und Vertreterinnen der involvierten Kirchgemeinden und Pfarreien diskutiert. Welche Haltung sollen die Kirchen einnehmen? Sollen sie überhaupt tätig werden? Diese Fragen werden im Flyer „Sieben Ratschläge für Pfarreien und Kirchgemeinden, Bauprojekte anderer Religionen oder Konfessionen in der Gemeinde“ (2007) aufgenommen. Bestellungen

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