Gesellschaft ist stets im Wandel. Und darum ist auch Kirche immer in Bewegung.

Auch heute entstehen als Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen neue Ausdrucksformen des Glaubens. Es entwickeln sich vielfältige Netzwerke und Aufbrüche in, neben und manchmal auch jenseits der Ortsgemeinde. Diese Aufbrüche sind oft stark von den Lebenswelten der Menschen geprägt.

Kirche in Bewegung – die Geschichte geht weiter.

Die Fortsetzung der erfolgreichen Tagung findet wieder in der Heiteren Fahne Wabern, am 5. und 6.März 2021 statt. Am Freitag von 14 bis 22 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr.

Tagung «Kirche in Bewegung 2 – Grenzgänge»

Kirche stösst an Grenzen, überschreitet und verschiebt sie. Grenzgänge sind heikel und strittig. Zugleich ermöglichen sie Anfänge und Schritte ins Weite. Wohin bewegt sich unsere Kirche? Welche Traditionen sind zu pflegen und welche Innovationen voranzutreiben? Was ist zu verabschieden und womit anzufangen? Die Tagung fragt, wie wir Kirche sein können – auf der Schwelle. Eine Kirche, die für Menschen heute relevant ist.

Wir wollen uns an den Übergängen treffen und uns dabei Gedanken darüber machen, wie eine Kirche als Grenzgängerin mit Grenzerfahrungen aussehen könnte. Wir üben einen Kulturwandel ein, der sich durch Experimentierfreude und Fehlerfreundlichkeit auszeichnet.

Weiterführender Link
Anmeldung und weitere Informationen zur zweiten Tagung «Kirche in Bewegung»
Flyer

Rückblick Tagung «Kirche in Bewegung» 2019 

Mehr als 120 Kirchenbewegte liessen sich am 15. und 16. März  2019 von Inhalt, Form und Raum der Tagung «Kirche in Bewegung» inspirieren. Mit anregenden Inputs aus nah und fern, viel Austausch zwischen Praxis und Lehre und bewegten Entwicklungselementen wurden neuere und ältere Formen von Kirche, die Teil einer bewegten Gesellschaft ist, betrachtet, überprüft und übersetzt.

An einem Podiumsgespräch wurden inhaltliche und strukturelle Folgen der Veränderungsprozesse diskutiert und ergänzende Formen zur parochialen Idee von Gemeinde empfohlen. Der abtretende Synodalrat Stefan Ramseier erhielt für seinen Aufruf, Strukturen, die inhaltliche Bewegung verhindern, zu überdenken, viel Zuspruch aus der Lehre  - und aus dem Publikum.

Synodalrat Iwan Schulthess, nahm zum Schluss viele Bilder der Referierenden und der Teilnehmenden für eine Kirche in Bewegung mit und sagte zu, dass man die aufgeworfen Fragen und Themen weiter diskutieren und entwickeln wird – für eine lebendige und hoffnungsstiftende Kirche.

Uta Pohl-Patalong, Arnd Bünker und viele andere haben ihre Überlegungen mit den Besuchenden geteilt und Anregungen für zukünftige Entwicklungen gegeben.

In einer begeisterten Stimmung zeigte sich bei den Teilnehmenden viel Bereitschaft, tatsächlich in die Bewegung zu setzen und vieles zu hinterfragen.

Zum Nachlesen, nachhören und nachschauen oder auch für einen Einblick in Verpasstes bieten wir folgende Einblicke: