Impulsveranstaltungen

Suchen nach dem Wesentlichen
Ökumenische Erwachsenenbildungs-Impulstagung zum Reformationsjubiläum, Januar 2017

Reformen von Glauben und Kirche gab es im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder. Die Reformation setzte dabei sehr grundsätzlich an: Rückbesinnung auf die biblischen Texte als Kriterium und Grundlage für die Zukunft, die Erneuerung des Glaubens und der Kirche. Ziel war es, neu nach dem Wesentlichen des Glaubens zu suchen und die Gestaltung des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens darauf auszurichten. Diese existenzielle Suchbewegung hat als zentraler reformatorischer Impuls durch die Zeiten fortgewirkt. Kann er uns auch heute inspirieren? Wo lassen wir uns durch reformatorische Anstösse zu existenziellem Suchen herausfordern? Die Tagung bietet erwachsenenbildnerische Ideen zum Reformationsjubiläum anhand ausgewählter "Blitzlichter" auf die Reformation und Ateliers zu praktischen Umsetzungsmöglichkeiten.

Feste + Rituale im Jahreskreis: erleben - gestalten - deuten
Ökumenische Impulstagung zur kirchlichen Erwachsenenbildung 2015

Der Verlauf eines Jahres ist geprägt durch den Wandel der Jahreszeiten und dazugehörige Feste, die es rhythmisch gestalten. Sie machen das Werden und Vergehen in der Natur erfahrbar und erinnern uns Menschen ans Eingebettet-Sein in einen grösseren Sinnzusammenhang.
Die Feiertage im christlichen Kirchenjahr haben viele Elemente der Jahreskreis-Feste aufgegriffen und sie mit biblisch-christlichen Inhalten verknüpft. Zwar werden kirchliche Feiertage immer noch regelmässig begangen. Meist ist aber das Wissen über ihre Bedeutung, ihre Entsteheung oder zugrunde liegende Bräuche und Rituale nur noch gering.
Die Tagung stellt sich dieser Herausforderung: Sie zeigt Chancen und Möglichkeiten des Erlebens, Gestaltens und Deutens von Festen und Feiertagen - insbesondere in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen - auf und versucht so, sie für das Leben heutiger Menschen neu zu erschliessen.
Literaturliste
Liedblatt

Religion und Kunst im Gespräch
Ökumenische Impulstagung zur kirchlichen Erwachsenenbildung  2014

Religion und Kunst werden nicht automatisch miteinander in Verbindung gebracht. Dabei haben sie beträchtliche Ähnlichkeiten - versuchen sie doch mit unterschiedlichen Mitteln dem nicht Greifbaren, nicht Fassbaren Ausdruck zu verleihen.
Das damit verbundene Potenzial des Austausches und der gegenseitigen Bereicherung gilt es aber erst noch neu zu entdecken - auch in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen. Die Tagung ermöglichte das direkte Gespräch mit Künstler/innen, regte zu grundsätzlichen Überlegungen an und zeigte konkrete Möglichkeiten auf, wie Religion, Spiritualität und künstlerische Ausdrucksformen in der erwachsenenbildnerischen Praxis in einen fruchtbaren Dialog gebracht werden können.
Literaturliste (PDF 41 KB) 

Hauptsache gesund?
Umgang mit Verletzlichkeit und Begrenzungen
Ökumenische Impulstagung zur kirchlichen Erwachsenenbildung 2013

«Gesund, fit und leistungsfähig» lautet das gängige Idealbild eines heutigen Menschen. Erfahrungsgemäss ist menschliches Leben jedoch nie perfekt und unversehrt, sondern verletzlich und kräftemässig begrenzt. Schmerzlich erfahren wir im Verlauf des Lebens immer wieder auch Einschränkungen, Krankheit, Grenzen der Leistungsfähigkeit. Wie lässt sich würdevoll und ressourcenorientiert damit umgehen? Ist erfülltes Leben auch angesichts von Krankheit und Begrenzungen möglich? Gibt es eine Spiritualität der «Unvollkommenheit»?

Unterlagen aus den Ateliers:

 

«Wert-voll leben heute»
Ökumenische Impulstagung zur kirchlichen Erwachsenenbildung 2012

Was gibt unserem Leben Halt und Ausrichtung? An welchen Werten orientieren wir uns? Wofür stehen wir ein? Wie leben wir glaub-würdig, was uns als Christinnen und Christen wichtig ist?
In unserer pluralistischen Gesellschaft ist die Frage, welche grundlegenden Werte und Werthaltungen uns persönlich und gesellschaftlich leiten sollen, kaum mehr allgemein gültig zu beantworten. Vieles ist relativ geworden und der persönlichen Entscheidung überlassen. In ihrer Suche nach Orientierung sind Erwachsene aber auch heute angewiesen auf Beispiele glaubwürdiger Lebenshaltungen und Werte - und auf Menschen, die authentisch vorleben, was ihnen wertvoll ist.
Die Tagung zeigte Möglichkeiten und Ideen auf, wie das Thema Werte und Lebenshaltungen in der kirchlichen Erwachsenenbildung aufgegriffen und zur Diskussion gestellt werden kann.

Referate und Unterlagen aus den Ateliers:
Einstiegsreferat: Welt gestalten im Durcheinander. Wie bleibe ich handlungsfähig, wenn herkömmliche Werthaltungen nicht mehr tragen? Ina Praetorius, Wattwil im Toggenburg
Atelier 1: Thesenpapier "Werte von gestern für Fragen von heute - Biblische Impulse, Detlef Hecking, RPI Universität Luzern
Atelier 3: Mit Kindern über Werte philosophieren: «Caring thinking», Eva Zoller Morf, s'Käuzli, Altikon
Atelier 4:  Wertorientierte Entscheidungen treffen:
Leitworte, Vorgehen und Entscheidungen im Team, Karl Graf, Bern
Literaturliste
Filmliste


«Wie das Leben so spielt - Biografie und Religion»
Ökumenische Impulstagung zur kirchlichen Erwachsenenbildung 2011

Die Impulstagung zur kirchlichen Erwachsenenbildung vom Montag, 24. Januar 2011 war dem Trend einer zunehmenden "Biografisierung" der Religion gewidmet: da für die Gestaltung des Lebens heute viele Wege offen stehen, sind Menschen immer wieder herausgefordert, über ihr persönliches Leben nachzudenken, aus verschiedenen Möglichkeiten auszuwählen und den eingeschlagenen Weg selbst zu verantworten.
Diese intensive Beschäftigung mit dem eigenen Leben bedeutet, dass die Biografie heute vielfach auch den grundlegenden Zugangsweg und Bezugspunkt zur Religion darstellt. Die Tagung fragte deshalb nach möglichen Anknüpfungspunkten in der kirchlichen Erwachsenenbildung, um biografische Erfahrungen, das Erzählen von Lebensgeschichten und zentrale christliche Inhalte miteinander ins Gespräch zu bringen.

Referate und Unterlagen aus den Ateliers:
Referat «Biografisierung der Religion - Wer bin ich und was nützt dazu (m)ein Glaube?» von Christiane Bundschuh-Schramm
Handout zum Atelier «meinem Glauben auf der Spur», Esther Enderli
Handout zum Atelier «Lebensgeschichten erfahren, Lebensgeschichten erzählen», Walter Däpp
Kommentierte Kurzfilmliste, Christine Stark, Zürich
Literaturliste