Weitergabe des Glaubens

Die reformierte Kirche ist sich ihrer Tradition wieder bewusst geworden. Im ökumenischen und interreligiösen Dialog besinnt sie sich auf ihr Glaubensgut. Der religiöse Markt der Beliebigkeit verlangt nach einem profilierten Auftreten.

Eine im Blick auf Lebenssinn und Zukunft verunsicherte Generation sucht Orientierungshilfe. Die Öffentlichkeit braucht ethische Werte. Viele Menschen sehnen sich danach, trotz Lebenskrisen und viel unterschwelliger Angst ein glückliches Leben führen zu können. Worauf kann ich mich verlassen? Was darf ich hoffen? Wer hilft mir in der Not?

Indem sie den Glauben weitergibt, will die reformierte Kirche in der Begleitung heutiger Erwachsener und Kinder und auch für kommende Zeiten ihren Beitrag leisten an ein verantwortungsvolles, menschengerechtes, individuell und sozial gelingendes Leben. Sie hält dafür, dass die Verantwortung für die Weitergabe des Evangeliums an die nächste Generation eine ihrer Schlüsselaufgaben ist und ihrem ureigensten Auftrag entspricht.