Jugendliche drehen Stop-Motion-Filme zu «Reformiert sein gestern und heute»

Datum
auf Anfrage
Beschreibung

Filmprofis leiten an, mit Statements von Reformatoren animierte Filmclips zu kreieren

Mittels Stop-Motion-Technik drehen Ihre Jugendlichen unter
der Anleitung von Filmprofis kurze, animierte Filmclips.
Dabei treffen Statements von Reformatoren spielerisch auf
Stimmungen und Meinungen von heute.

2017 feiern wir das Reformationsjubiläum. 500 Jahre ist
es her, dass Martin Luther seine 95 Thesen an die Kirchentüre
angeschlagen haben soll. Vieles von dem, was
uns heute ganz selbstverständlich geworden ist, wurzelt
im evangelisch-reformatorischen Aufbruch dieser Zeit. Die
Reformation war nicht nur ein politisches Ereignis, sondern
hat die Theologie und das Selbstverständnis der einzelnen
Christinnen und Christen nachhaltig geprägt. Die Reformatoren
haben uns sprichwörtliche «Wort-Schätze» hinterlassen,
in denen sich gleichermassen theologische und ganz
profan-menschliche Einsichten ausdrücken. 500 Jahre –
das ist ein solcher Zwischenraum, dass wir Nachgeborene
Vieles von diesen Wortschätzen nicht mehr richtig erkennen,
es verzerrt und entstellt aufnehmen. Was verstehen
heutige Menschen unter den Begriffen «Gnade», «Glauben»,
«Schrift», «Rechtfertigung», «Sünde», «Freiheit», «Christus»?
Im Rahmen des Reformationsjubiläums versuchen wir, eine
Brücke zu bauen zwischen dem, was die Reformatoren uns
mitgeben wollten und dem, was wir heute verstehen und
uns fragen.

Damit auch Jugendliche für diese Auseinandersetzungen
motiviert werden, vermitteln wir Ihnen Filmprofis, die mit
Equipment vor Ort in Ihrer Kirchgemeinde anleiten, Statements
von Reformatoren mit Stimmungen und Meinungen
von heute ins Spiel zu bringen. Mit dem Ziel, kreative, kurze
und animierte Filmclips zu drehen.

PDF-Ausschreibung

Ort
Nach Vereinbarung
Veranstalter
Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Gemeindedienste und Bildung
Zielpubikum
Jugendliche aus Kirchgemeinden ab 14 Jahren
Kosten
Keine
03.11.2016/nabreu

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