Altersarbeit in der Kirchgemeinde - zeitgemäss? ZEITLOS

Die Ansprüche an die Altersarbeit in Kirchgemeinden haben sich grundlegend geändert. Altersarbeit ist Teil im Netzwerk des gesamten kirchlichen Lebens. Die «Empfehlungen für die Altersarbeit» unterstützen die Kirchgemeinden in ihrer Arbeit.

Altersarbeit hat seit vielen Jahren ihren festen Platz im Angebot der Kirchgemeinden und sie wird auch in Zukunft wichtig und nötig sein. Soziale und demografische Veränderungen erfordern allerdings auch neue Sichtweisen und Schwerpunkte in der Altersarbeit.

«Alter» als unspezifische Messgrösse
Die Vielfalt, Vielfarbigkeit und Verschiedenartigkeit alter Menschen zeigt sich in vielen Lebensbereichen. Die Unterschiede zwischen den Menschen sind im Alter grösser als in den früheren Lebensphasen.

So unterschiedlich ältere Menschen sind, so verschieden sind auch ihre Erwartungen an die Kirche. Benötigen die einen diakonische Begleitung und Unterstützung, so wollen andere Raum für Eigeninitiative. Suchen die einen Antworten auf Sinnfragen, so stellen andere ihre Kompetenzen, ihre Erfahrungen und ihre Zeit als Freiwillige zur Verfügung. Für gewisse Menschen gewinnt die Kirche im Alter an Bedeutung, andere bleiben auf kritische Distanz und wieder andere wenden sich in dieser Lebensphase ganz von ihr ab.

Empfehlung für Kirchgemeinden
Um Kirchgemeinden zu unterstützen, hat eine interkantonale Arbeitsgruppe aus sieben Landeskirchen «Empfehlungen für die Altersarbeit in Kirchgemeinden» formuliert.

Die Arbeitsgruppe regt an, die Altersarbeit in alle Arbeitsbereiche der Kirchgemeinde einfliessen zu lassen, also in Bildungsarbeit und Verkündigung, in Seelsorge und Diakonie, in Familien-, Generationen- und Freiwilligenarbeit.

Aufgrund ihres Auftrages hat die Kirche Wichtiges in der Altersarbeit anzubieten. Dazu gehören:

  • Zugehörigkeit schaffen und Gemeinschaft ermöglichen
  • Einstehen für die Bedürfnisse und Rechte von vulnerablen und gebrechlichen alten Menschen
  • Würdigen der gesamtgesellschaftlichen Leistungen der älteren Menschen
  • Sich einsetzen für die  grundsätzliche Würde eines jeden Menschen in jeder Lebensphase

 

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Heidi Minder Jost
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